Gedanken zum 5. Ostersonntag

10.05.20 12:00
(Web-Team)

Gedanken, Texte und Fürbitten zur 3. Osterwoche

(c) CC0 1.0 - Public Domain (von unsplash.com)

F ü r b i t t e n   

In unseren persönlichen Herausforderungen und angesichts weltweiter Not stärkt GOTT uns, an das Leben zu glauben. So wollen wir uns nicht verwirren lassen und beten zu IHM mit Vertrauen:

  1. Für Menschen die erschüttert sind vom Tod ihrer Angehörigen, egal wo in der Welt. Für alle die einen geliebten Menschen nicht in die Arme schließen dürfen. Für alle in Pflege und Medizin. Du Gottes des Lebens: Stärke sie!
  2. Für alle Verantwortlichen, die täglich neu abwägen und entscheiden müssen, oft mit weitreichenden Konsequenzen. Für alle die sich schwertun mit völlig neuen Abläufen und Problemen in ihrem Alltag. Du Gott des Lebens: Stärke sie!
  3. Für Eltern in Existenznöten, für Kinder in Überforderung mit neuen Lernmethoden, für Lehrkräfte und Erziehende die sich weitgehend unvorbereitet, schnell und einfühlsam auf neue Situation einstellen müssen. Du Gott des Lebens: Stärke sie!
  4. Für Familien die sich nach angespannten Wochen und durchkreuzten Planungen eine Perspektive erhoffen für Urlaub und Erholung. Für alle die sich nach Begegnung mit Freunden und Verwandten sehnen. Du Gott des Lebens: Stärke sie!
  5. Für diejenigen, die den Zweiten Weltkrieg erlebt und seine Folgen teilweise noch mit erlitten haben, für alle die der 75. Jahrestag des Kriegsendes mit vielen Fragen an das HEUTE innerlich aufwühlt. Du Gott des Lebens: Stärke sie! 
  6. Für alle aus unserer Pfarrgemeinde, die sich nach Öffentlichen Gottesdiensten sehnen, die sich wieder „Normalität“ auch im Gemeindeleben erhoffen. Für alle die sich jetzt einsetzen und Wege im Miteinander aufzeigen. Du Gott des Lebens: Stärke sie!

Gott, unser Vater, in Jesus Christus hast DU der Welt Hoffnung und Zukunft geschenkt. Deiner liebenden Sorge bleiben wir verbunden mit Dank und Freude.

 

Text:  „Ferne Altäre“

Jesus, ich finde Dich in diesen Zeiten nicht auf den Altären. Nicht im Teilen des Brotes. Man hat uns die Zugänge zu unserer Quelle, zur Eucharistie, verschlossen. Oder so erschwert, dass wir nicht voll Freude zu Dir eilen können.

Einlasskontrollen zählen ab, dass wir nicht zu viele werden bei diesem Fest im kleinen Kreis: Nur Einbahnstraßen dürfen wir gehen, um uns im Vorübergehen nicht zu streifen. Der Platz neben mir muss frei bleiben. Der Nächste wird zur Gefahrenquelle – er bleibe mir fern! 

Dein Lob singen dürfen wir nur mit stummem Mund. Gehalten, mit Mundschutz – denn es darf keine lauten Lieder geben. Erst recht nicht von vielen. Singen ist „Risikoverhalten“. Musik verzichtbar. Welch trauriges Fest! Abstand ist zum ersten Gebot geworden bei diesem Fest, wo doch alles um größte Nähe geht. Zueinander – und vor allem zu Dir! Dein gebrochenes Brot, Du selbst wirst mit antiseptischen Fingern gereicht, am liebsten gar nicht.

Trostworte haben sich jene ausgedacht, die noch feiern. Denen wir beim Mahl zusehen können. Dass wir ja „geistig kommunizieren“ können – wer schaut schon gern beim Festmahl zu? Dass wir Geduld üben müssen, um Dir wieder begegnen zu dürfen. Amtliche Weisungen ersetzen den Trost.

Jesus, dabei bist Du doch schon längst zu uns dazu getreten und gehst mit uns! Mit mir. Wie bei den Jüngern von Emmaus. Mit weniger als 1,50 Meter Distanz. Ich brauche doch nur aufzuschauen! Verschlossen ist uns zwar die Quelle, aber nicht der Quelle Grund – Du. Wir haben freien Zugang zu Dir. Den uns keine Weisung nehmen kann.

(Gerlinde Knoller, GCL Augsburg, in: Christ in der Gegenwart 1972020, 211)

 

Christentum und Kirche:

Auch   h e u t e    attraktiv    „Das Haus, das die Träume verwaltet“

(Auszug aus 200 Zuschriften an die Redaktion von „Christ in der Gegenwart“, veröffentlicht in der Ausgabe 19/2020,212)

W a r u m   ist der christliche Glaube auch heute attraktiv?   Weil die Botschaften Jesu sehr starke und zielführende Wegweiser zu einem gelingenden Leben und Miteinander sind   /   Weil Jesus lebt!   /   Weil seine befreiende und frohmachende Botschaft Lebenssinn und Hoffnung gibt   /   Er gibt Halt und vermittelt unverrückbare und immerwährende Werte   /   Allein deswegen, weil Gott attraktiv ist   /   Weil der christliche Glaube das Zusammenleben erleichtert   /   Vielleicht wird es hier furchtbar ungemütlich, aber Gott ist ein Gott des Lebens und kennt keinen Tod. Wer so glauben kann, steht nicht vor der Frage, warum der christliche Glaube attraktiv ist. Er erfährt es.   /   Das Evangelium ist zu jeder Zeit modern   /   Weil er uns hilft, gemeinsam zu wachsen und zu leben   /   Wegen des doppelten Liebesgebotes   /   Das liegt an der Person Jesu. Nach wie vor sehe ich keine andere Religion oder Weltanschauung, die ein solches „Vorbild“ hat   /

W a r u m   ist es gut, dass es die Kirchen gibt?   Sie sind Orte zum Rückzug, Orte, sich Gott zu öffnen und ihn um Hilfe zu bitten. Orte, um seine Sünden zu bereuen und zu bekennen   /   Man braucht einen Ort der Sammlung, und die Kunst tröstet schon direkt beim Eintreten in den Kirchenraum. Man überlegt oft, wie viele Menschen aus den verschiedensten Gründen dort vor Ort waren und sich eine Zeit der Muße und des Nachdenkens, des Bittens und nicht zuletzt zum „Danke“-sagen gönnen durften.   /   Weil Gott Mensch geworden ist und seine Anwesenheit leibhafte Fortsetzung finden muss   /   es ist nicht gut, dass es die (Staats-)Kirche gibt, weil sie gleichsam institutionell, Spiritualität eher verhindern als fördern   /   Wer könnte sonst unseren Glauben vermitteln?   /   Weil sie dem Glauben einen Rahmen geben   /   Weil Glaube auch verortet werden soll   /   es ist gut, die Möglichkeit zu haben, über die wirklichen Fragen des Lebens zu sprechen. Rituale erlauben, das Leben auch spirituell nachzuvollziehen.   /  Durch die Kirchen wird christlicher Glaube verkündet, und Glaubensgeschwister sind durch gemeinsame Gottesdienste, Feste und Dienste füreinander im Geist verbunden.   /   Weil die Kirche gut organisiert ist mit den Beratungsstellen und den diakonischen Werken   /   Die Kirchen sind die Schlachtschiffe durch die Jahrhunderte und spiegeln die Pluralität der Gesellschaften wider beziehungsweise lassen sie in den meisten Fällen auch zu. Kleine Gemeinschaften drohen dagegen oft ins Sektiererische abzudriften.   /   Als Einzelner ist man mit dem Glauben schnell am Ende. Gemeinschaft stützt und stärkt und hält die Flamme am Brennen.   /   Kirche ist das „Haus, das die Träume verwaltet“ (Fulbert Steffensky). Sie hält das „Ja“ Gottes augenfällig hoch

Kath. Kirchengemeinde St. Lambertus

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